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10 Jahre „Die Rüstigen Rentner“

 

 

 

10 Jahre „Die Rüstigen Rentner“ Hüttenbusch am 28. Januar 2011

Es begann mit der Aufstellung des alten Bahnsteigschildes und der Wartebank „Hüttenbusch“


Wir arbeiten und gestalten:

  • Die schmiedeeiserne Pforte am Friedhof.
  • Die kontinuierliche Pflege des Ehrenmals.
  • Ruhebänke in der Ortschaft.
  • Pflasterungen auf dem Kirchengelände.
  • Holzzaun an der Friedhofostseite.
  • Renovierung der Friedhofskappe innen und aussen.
  • Jährlicher Schnitt der Kirchenhecken.
  • Einbau einer Toilettenanlage in der Friedhofskapelle.
  • Buswartehäuschen Mühlendamm.
  • Erneuerung des Carports der Pfarrwohnung.
  • Bau neuer Bahnsteig Hüttenbusch.
  • Einrichtung und Gestaltung des Anonymen Gräberfeldes
  • Bau des Spielgeräteschuppens an der Schule.
  • Zwei Eichen für Baumbestattung auf dem Friedhof gepflanzt. (Sachspende Friedrich-Karl Schröder)
  • Ehrenmal, kupfernes Kreuz und Stein mit Inschrift für unsere Friedbäume aufgestellt.(Sachspenden von der Familie Schmuck)
  • Planung, Neugestaltung der Außenanlage Dorfgemeinschaftshaus. Erste Arbeiten wurden begonnen.

„Die Rüstigen Rentner“

Das ist kein Verein im vereinsrechtlichen Sinne, und doch arbeiten diese Hüttenbuscher Frauen und Männer „im besten Alter“ genau so effektiv, wie die für unser soziales Zusammenleben so wichtigen Vereine.
Initiator der rüstigen Rentner ist Alfred Kück, lange Zeit Vorsitzender des Sportvereins Hüttenbusch, zudem handwerklich vielseitig begabt.

Er wusste von dem Bemühen der Gemeinde, mit einem neuen Bahnsteig endlich wieder Anschluß an den Moorexpress zu bekommen.
„Kein Geld“ hieß es, so baute Kück zusammen mit Friedrich Karl Burfeind und Heinz Semken, sozusagen als Herausforderung, schon mal ein Bahnsteigschild mit Wartebank. Ermutigt wurden die drei Männer von Dr. Wolfgang Konukiewitz vom Verkehrsclub Deutschland. Dabei wurde erstmals um Unterstützung für die Männer geworben.
Das war am 28. Jauar 2001.
Kück, dessen Haus und Familie stets in enger Nachbarschaft mit der Kirche und dem Friedhof gestanden haben, ersetze, zusammen mit Friedrich Karl Burfeind, die alte marode Pforte an der Ostseite des Friedhofs durch ein solides schmiedeeisernes Tor.
Das war am 24. Mai 2002, und Alfred Kück hatte bereits neue Ideen.

Im September des gleichen Jahres beteiligten sich  bereits sechs Leute, darunter auch der Ortsbürgermeister von Hüttenbusch, freiwillig an der Reinigung und Herrichtung des Hüttenbuscher Ehrenmals für die Gefallenen beider Weltkriege, und damals entstand der Begriff „rüstige Rentner“.

„Tu Gutes und rede darüber...“ Das Weitere ist eine einzige Erfolgs-Story, denn nicht nur weitere Rentner (und deren Ehefrauen) kamen hinzu, zahlreiche Bürger, Geschäftsleute, Firmen und Banken halfen mit großzügigen Spenden bei den nachfolgenden Objekten.

Auszug aus dem Tätigkeitsbericht: ( * = Unterstützung durch Spenden):

  • Pflastern der Terasse der Pfarrwohnung
  • Aufstellen einer Ruhebank *  auf dem Friedhof
  • Pflasterarbeiten bei der Kirche
  • Umsetzen und Reinigen der Altkleider und Glascontainer
  • Renovierung einer Ruhebank am Mühlendamm
  • Aufstellen einer Ruhebank an der Schulstraße (Sachspende Fa. Heinz Lütjen)
  • Errichtung eines Holzzaunes * an der Ostseite des Friedhofes
  • Erneuerung des Abfallbereiches auf dem Friedhof
  • Renovierung der Friedhofskapelle innen und außen, einschließlich Montage neuer Lampen * (Sachspende Georg Thoden)
  • Errichtung eines Hinweisschildes * und einer Pforte * am Dorfgemeinschaftshaus (Sachspende Kurt Schmuck)
  • Vorarbeiten zur Kirchturmsanierung
  • Sanierungsschnitt der Kirchenhecke
  • Säuberung des alten Friedhofsgebäudes, Dachreparatur, komplette Renovierung mit Decken- und Seitenvertäfelung, Malerarbeiten und Anfertigen einer neuen Tür
  • Beschriftung der Friedhofskapelle mit einer Inschrift über der Haupttür
  • Einbau einer Lautsprecheranlage * für die Friedhofskapelle (Sachspende Heinz Tietjen)
  • Bau von zwei Sitzbänken * mit Lagerraum für Sitzkissen (Sachspende Bestattungshaus Franzke)
  • Grundreinigung der Friedhofskapelle durch Ehefrauen der rüstigen Rentner
  • Regelmäßige Pflege des Ehrenmals, reinigen, Blumen pflanzen
  • Einbau einer Toilette *  mit Waschbecken * und Innentür * in der Friedhofskapelle, dazu Verlegung eines Abwasserkanals und Zuleitung der Wasserleitung, Wand und Bodenfliesen legen (Sanitäre Arbeiten kostenlos von Fa. H. Behrens, Fliesenverlegung von Hans Jürgen Meyrath Baumaterial Raiffeisengenossenschaft Httb. u. Markus Brand)
  • Renovierung eines Buswartehäuschens am Mühlendamm einschließlich Pflasterarbeiten *
  • Grundlegende Sanierung (Anstrich und teilw. Erneuerung) des Innenraumes unserer Kirche, Fußboden, Wände, Decke, Empore, Kanzel
  • Neuanstrich des Kirchenanbaus
  • Neugestaltung des Kriegsgrabes auf dem Friedhof
  • Errichtung eines anonymen Gräber- und Urnenfeldes *  auf dem Hüttenbuschen Friedhof
  • Vollständige Erneuerung des Carpots der Pfarrwohnung
  • Friedhofszaun an der Ostseite neu gestrichen
  • Friedhofshecke auf Brusthöhe heruntergeschnitten
  • am Bau des Bahnsteigs für den Ortsteil Hüttenbusch mit 73 Arbeitsstunden geholfen
  • Baumfällarbeiten auf dem Kirchengarten und dem Friedhof
  • Büsche und Bäume im Pfarrgarten ausgelichtet
  • Regenwasserkanal vor der Kirche neu verlegt
  • Gehwegplatten auf dem Friedhof und Kirchengelände ausgebessert
  • Rastplatz am Dorfeingang in Stand gesetzt
  • Gehwegplatten am Dorfgemeinschaftshaus behindertengerecht verlegt
  • Neue Bäume für künftige Baumbestattungen auf dem Friedhof gepflanzt
  • Ehrenmal, Kupferkreuz und Stein mit Inschrift, (Sachspende Familie Schmuck) für unsere Friedbäume aufgestellt.
  • Und viele andere Tätigkeiten kontinuierlich danach.

Der Bahnsteig sowie das Ehrenmal in Hüttenbusch werden von den rüstigen Rentnern kostenlos regelmäßig gewartet.
Auch die Gemeinde Worpswede hilft mit Sachspenden und der Kirchenförderverein mit Geldspenden ebenso wie viele Hüttenbuscher Bürger.


Mitglieder der rüstigen Rentner sind zur Zeit (Stand: Februar 2012):
Alfred Kück, Friedolf Kück (verstorben), Helmut Kopens (verstorben, Artur Krenz, Hans-Dieter Quaß, Helmut Qetschlich, Werner Günther, Walter Gailus (verstorben), Herbert Monsees, Hans-Jürgen Meyrath, Günther Knorr, Peter Poppenheger, Gerhard Suerken, Georg Thoden, Lothar Höltke, Hermann Tietjen, Friedrich-Karl Schröder  und Ortsvorsteher Waldemar Hartstock.


Folgende Frauen helfen bei einigen Arbeiten kräftig mit: Minna Kück, Lisa Kück, Annita Quetschlich, Renate Günther, Elke Brandt, Annita Tietjen, Anneliese Kopens, Hilde Knorr und Eva Hartstock.

„Ehrenamt zu übernehmen ist selbstverständlich eine Frage der Ehre und nicht des Zwanges" schreibt Waldemar Hartstock, selbst Mitglied der rüstigen Rentner.
Deshalb sollten hier auch Manfred Kosten (Malerarbeiten) und Friedrich Karl Schröder Erdarbeiten und Gerät) genannt werden, die in vielfältiger Weise mit Gerät, Spenden und persönlichem Einsatz Unterstützung leisten.
Freiwillig und unentgeltlich sorgt Frau Frieda Burfeind für die Öffnung und Verschluß der Toilettenanlage auf dem Friedhof sowie Säuberung dieses Raumes.

Der materielle Wert der Geld- und Sachspenden und der unentgeltlich geleisteten Arbeitsstunden nutzt der Gemeinde Worpswede insgesamt und wird von Bürgermeister Schwenke entsprechend gewürdigt.

Kostenloser Nebeneffekt:
Manche lustige Geschichte, die bei den Arbeiten der rüstigen Rentner erzählt wurde, hat Eingang gefunden bei den „Anekdoten aus Hüttenbusch“.

20.10.2005 Kurt Schmuck  (15.03.2012 aufgearbeitet Waldemar Hartstock)

 

Zum 5-jährigen Bestehen der "Rüstigen Rentner"

"Bürger von Hüttenbusch, hört mich an,
was ich Euch heut´ verkünden kann.
In Hüttenbusch ist viel geschehen,
man kann es überall besehen.

Der Dank dafür geht an den Kreis (nein, doch nicht nach Osterholz!)
der rüst´gen Rentner, die,
wie ein jeder heute weiß,
seit Jahren unermüdlich schaffen,
wenn´s geht um den gemeinen Nutzen.

Ob Friedhofszaun, Kapelle putzen,
ob neues Ortsschild , Ehrenmal,
ob Hecke schneiden, ganz egal,
ob Ruhebank, ob Bahnsteigkante,

den Rentnern sagen wir heut´ "Danke!"
und hoffen, dass sie froh und heiter
noch viele Jahre machen.....

(jetzt fehlt mir doch leider das passende Wort,
und morgen ist doch schon der 28. Januar.
Kann mir vielleicht jemand helfen???)
ganz verlegen

Kurt Schmuck